Happiness mit Push it Up

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Travemünder Woche - Push it Up
Passend für das Festival die Girls von Push it Up. Trotz des schlechten Wetters fanden sich gut 300 Menschen vor der Bühne ein. Foto: Volker Gielow

Happiness mit Push it Up

Der erste Headliner im Programm der Travemünder Woche begeisterte die Zuschauer

Travemünde – Regen und Waschküchen Klima in Travemünde. An der Bühne am Lotsenturm, die wie die Musikmuschel keine Überdachung vorweisen kann, versammelten sich trotz des schlechten Wetters etwa 300 Menschen um Push it Up zu sehen. 

Gute Laune inklusive, trotz des Wetters war die Stimmung ausgelassen und das Publikum wurde von der Girls Band sehr schnell überzeugt. Das Programm bot alles, was zu erwarten gewesen war. 

Das Stimmungs Peppometer erreichte jedoch nicht das was man auf der Travemünder Woche erreichen könnte. An der Girl Band hat dies sicherlich nicht gelegen. Das Konzept ist nicht durchdacht, die Bühne zu klein für große Acts, der Standort alles andere als glücklich gewählt. Es wirkt dort wie bestellt, aber nicht abgeholt. Eine Zuschauermenge blockiert die Menschen, die einfach daran vorbeigehen möchten, eine Fläche zu Tanzen ist kaum realisierbar und eine Bühne braucht eben Platz zum Feiern und Ausgelassenheit ebenfalls.

Travemünde besitzt eine sehr schöne Veranstaltungsfläche im Brüggmanngarten. Die steht dort schon sehr lange, doch wird diese immer weniger benutzt.

Die Bühne im Brüggmanngarten führt jetzt 2:1. Sie ist gut konzipiert für die Waschküchentage in Travemünde und bietet ausreichend Fläche. Die Bühne am Lostsenturm bietet bisher nur den Vorteil das der Schall Richtung Molenkopf geht, im Brüggmanngarten stört dieser die Ruhe Gesellschaft im Arosa und Atlantic.

Zwei weitere Kritikpunkte an die Adresse des Veranstalters. Die Bühne, die vom Regen am Nachmittag sehr nass gewesen ist, wurde vor dem Konzert nicht ausreichend hergerichtet. Der Boden war sehr nass, dies reklamierte die Band vor der Veranstaltung. Nur auf Drängen der Band wurde dieser Missstand halbwegs beseitigt. Ein Konzert sicher durchzuführen ist nicht möglich, wenn man auf dem nassen Boden ausrutschen kann. Eigentlich sollte man erwarten können, dass ein Veranstalter solche Dinge im Griff haben sollte, insbesondere wenn man schon eine lange Zeit Veranstaltungen in dieser Größenordnung durchgeführt hat.

Der zweite Punkt ist folgender. Eine Band lebt von den Auftritten und von der Publicity, diese wird auch von den Medien getragen. Die Bands befürworten das Anfertigen von Fotos und Videoaufnahmen ihres Acts. Vor der Bühne steht ein Gitter, welches die Zuschauer auf Distanz halten soll, den entstandenen Zwischenraum nennt man Fotograben. In diesem können die Medienvertreter ungestört ihre Arbeit erledigen. In Travemünde geht das nicht. Diese Unfreundlichkeit wird  ihre Wirkung für kommende Veranstaltungen haben, weniger Verbreitung von Medieninhalten werden dazu führen das Musiker auch mal sagen „Danke, Travemünde kommt für uns nicht infrage.“ Jetzt führt die Musikmuschel 3:1, denn die hat einen kleinen Backstage Bereich und im vergangenen Jahr durften die Medienvertreter auf Tuchfühlung mit den Stars gehen und ihre Arbeit erledigen.

Wenn wir einen Wunschzettel abgeben dürften, Push it Up würde für kommende Festivals auf diesem eingetragen sein.

Festival Fotos Mediaways

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