Kulturbühne – Aufruf an die Stadt und ein Hilferuf an die Investoren

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Ein Spiegelzelt für Travemünde ?
Mehr als nur eine Spielstätte. Eine Attraktion wie in München, Weimar oder Dortmund. Kultur in einer baulich angenehmen Atmosphäre. Foto: Kulturbühne

Kulturbühne – Aufruf an die Stadt und ein Hilferuf an die Investoren

Das „Aus“ der Kulturbühne steht kurz bevor. Doch der Betreiber und Gesellschafter der Kulturbühne U.G. , Wolfgang Hovestädt, will ihn nicht aufgeben, den Traum einer Spielstätte in Travemünde.

Der Aufruf geht an die Verantwortlichen der Stadt Lübeck und an die Politik. Auf die Fahnen geschrieben ist die Erhaltung der Kultur und der Zusammenhang der menschlichen und sozialen Aspekte.

Die Kulturbühne ist im Dezember ohne Spielstätte, die betreibende U. G., Unternehmer Gesellschaft jedoch nicht. Ein Ersatz für eine vernünftige Spielstätte ist noch nicht in Sichtweite. Damit verbunden erinnert Wolfgang Howestädt noch einmal an die Idee des Spiegelzeltes. 

Es wäre viel mehr als eine Spielstätte

Für das Spiegelzelt würden etwa 1000m² Grundstücksfläche benötigt. Die Kulturbühne will das nicht geschenkt haben, der Aufruf richtet sich viel mehr darauf aus, einen geeigneten Platz im Ostseebad Travemünde zu finden.

Diese Spielstätte hätte dann Alleinstellungscharakter. So etwas gibt es in der ganzen Gegend noch nicht und es ist optisch eine Bereicherung. Es ist kein Zirkuszelt und dennoch ist die Konstruktion leicht aufzubauen, bietet Behaglichkeit und entsprechend ausgebaut sind Toiletten, Garderobe und Gastronomie durchaus möglich.

Travemünde bekommt mehr Übernachtungsgäste, weniger Tagesgäste, so ist das Zielvorhaben definiert und omnipräsent sichtbar. Die Verwandlung des Seebades von „Hier ist was los“ in „Sanfte Ruhe“ braucht niemand mehr verleugnen. Ein Spielort der Investoren, die jeden freien Quadratmeter in Betongold und Ferienwohnungen zugunsten der eigenen Kasse umwandeln möchten.

Doch was ist ein ein Ort ohne Kultur ? Der Wegfall von Kultur bedeutet schon jetzt einen herben Einschnitt an Attraktivität für das Ostseebad. 

Wolfgang Howestädt jedoch hält fest, hat eine Idee und erinnert wieder einmal daran, dass es in Travemünde auch Kultur geben muß. Der Name Travemünde hat immer noch weitreichende Bedeutung und seine Idee vom Spiegelzelt würde diesem Namen vollkommen Rechnung tragen.

In seinem Aufruf lesen wir dann auch noch das diese Spielstätte für ein breites Publikum aufgestellt werden könnte. 

Die Zeit wird es erweisen. Eine breit aufgestellte Kultur und Spielstätte würde dem Seebad sicherlich gut tun. Die Kulturbühne bleibt dran an diesem Thema, welches einen nicht unerheblichen Faktor in der Tourismuswirtschaft bedeuten könnte und ruft auf, mit konstruktiven Vorschlägen an der Realisierung teilzuhaben.

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