Kulturbühne Travemünde – Letzte Chance

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Ein offener Brief der Kulturbühne Travemünde, eine Chance? Eine Initiative, zumindest für einen Glorreichen, wenn auch sehr traurigen Abgang. Vielleicht herrscht nach dem letzten Auftritt des letzten Künstlers, betretenes Schweigen.
Ein offener Brief der Kulturbühne Travemünde, eine Chance? Eine Initiative, zumindest für einen Glorreichen, wenn auch sehr traurigen Abgang. Vielleicht herrscht nach dem letzten Auftritt des letzten Künstlers, betretenes Schweigen.

Kulturbühne Travemünde – Letzte Chance ?

Mit einem offenen Brief wendet sich Wolfgang Hovestedt noch einmal an die Politiker und lädt diese zur letzten Vorstellung im Kulturbahnhof nach Travemünde ein.

Ein letztes aufbäumen oder nur um eien Klarstellung erreichen zu können. Der Initiator der Kulturbühne hat in einer offene Einladung die Politiker in die Kulturbühne eingeladen.

Es heisst wie folgt:

Sehr verehrte Frau Stadtpräsidentin der Hansestadt Lübeck,
sehr geehrter Herr Bürgermeister der Hansestadt Lübeck,
liebe Politiker und Politikerinnen der Hansestadt Lübeck,
Sie alle hatten bisher nicht die Gelegenheit oder die Zeit oder beides, die Kulturbühne in Travemünde zu besuchen.
Das tut uns leid.
Damit Sie das nachholen können bevor wir unseren Vorhang schließen und das Licht ausmachen müssen, bieten wir Ihnen an, zu der letzten Veranstaltung der Kulturbühne am 17. Dezember um 19:30 Uhr zu uns zu kommen. Auch, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, was Travemünde und damit weit über Lübeck hinaus den Leuten an hochkarätigen kulturellen Angeboten verloren gehen wird.
Wir haben für Sie schöne Plätze reserviert. Selbstverständlich ohne Verpflichtung und Kosten für Sie.
Aber eine Bitte haben wir noch: Wenn Sie sich entschließen könnten, zu kommen, dann lassen Sie uns das doch früh genug wissen. Dazu reicht ein kurzer Anruf oder eine Mail.
Wir würden uns freuen, Sie bei uns zumindest am letzten Spieltag der Kulturbühne begrüßen zu können
Ihre
Kulturbühne Travemünde

Ob die Politik Prominenz der Einladung folgen wird ist nicht bekannt. 

In Travemünde grassiert eine Krankheit, kaum noch Angebot und dies setzt sich weiter fort. Weder für die Jugend, noch für junge Familien, der Generation Best Ager und den Alten ist in Travemünde ein kulturelles Angebot vorhanden. Es besteht ein Geldmangel für diverse Angebote, welcher nicht nur dieses Theater betrifft, auch das Seebad Museum hat kaum noch Spielraum für Entwicklung. Anfang des Jahres fiel der Kletterpark weg und keinen der Verantwortlichen hat es besonders interessiert. Ein sehr mageres Angebot der Travemünder Woche, ein Seebad Fest im Fischereihafen, eine Travemünder Woche, die als das „Schlechteste Festival an der Ostseeküste“ bezeichnet wird und viele Veranstaltungen, die mit Niveau und Qualität kaum noch in Verbindung zu bringen sind, welche man sich locker hätte ersparen können. Die Liste der „mageren Akzente“ für Travemünde ist lang. 

Vielleicht ist ja noch etwas drin für die kleine Bühne, die von Zeit zu Zeit jedoch großes Programm gezeigt hat. Die Hoffnung auf ein Einsehen stirbt zuletzt. -cbo

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