Neue Besucherlenkung auf der Standpromenade

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Strandpromenade Travemünder Woche
Bereits einen Tag vor der Travemünder Woche löste die Besucherlenkung und die Verengung der Strandpromenade heftige Kritik seitens Bürger und der Gäste in Travemünde aus.

Neue Besucherlenkung auf der Standpromenade

Bereits einen Tag vor der Travemünder Woche häuften sich die Anfragen zur neuen Wegführung der Besucher auf der Strandpromenade.

Travemünde – Das neue Veranstaltungskonzept der Travemünder Woche stieß bereits einen Tag vor dem offiziellen Start auf heftige Kritik seitens der Bürger. Die Strandpromenade ist in Höhe des Brüggmanngartens mit dem Holsten „Ankerplatz“ zugebaut, eine neue Lenkung der Besucher in den Brüggmanngarten dem Veranstaltungsgelände der Stadtwerke, wird auf diese Art und Weise durchgeführt.

Den Hauptweg auf der Strandpromenade zu sperren um die Festival Besucher gezielt auf das Festivalgelände am Brüggmanngarten zu leiten mag vielleicht funktionieren, doch steht dieser Umstand einer offenen Begehung und der Wahlfreiheit der Besucher im Wege. Man kann zwar durch den „Ankerplatz“ hindurchgehen, jedoch wird an dieser Stelle der Besucherstrom komprimiert, ein Umstand der nicht jedem gefällt.

Eine Meinung war „Wenn man mit seinen Kindern die Travemünder Woche besucht landet man gleich zuerst mal an einer Bierbude“ und eine Dame, die auf den Rollstuhl angewiesen ist wetterte „Wenn dort so viele Menschen sind dann kann ich jetzt einen Umweg in Kauf nehmen und dieser ist nicht besonders sichtbar und zudem noch umständlich“. 

Die Größe des  Eingangsbereiches des „Ankerplatzes“ wird als zu gering bewertet, eine Komprimierung des Besucherstromes suggeriert zusätzlich noch das Gefühl von Enge, ein Umstand der von Vielen nicht gewünscht ist. „Es sollte offener zugehen“ , ist die größte Einhellige Meinung.

Auf Nachfrage antwortete die LTM (Lübeck-Travemünde Marketing) „Die Festsetzung wird vom Bereich Gewerbeangelegenheiten unter Einbeziehung aller relevanten Bereiche der Hansestadt Lübeck sowie externer Behörden (Polizei, Wasserschutzpolizei) erstellt.“ Es wurde gefragt, wer dieses Konzept genhemigt hat. Eine Aussage darüber, inwieweit sich das auf die Qualität des Festivals auswirkt und welche Instrumente man hat um dort Einfluss zu nehemen wurde nicht publiziert.

Der Veranstalter beantwortete die Frage wie folgt „Der Holsten Biergarten „Ankerplatz“ ist eingebunden in das veränderte Festivalkonzept zur Travemünder Woche mit der Neuausrichtung des Brügmanngarten als Stadtwerke Lübeck Festivalgarten. Entsprechendes wurden bereits in den Pressemitteilungen kommuniziert.

Inzwischen ist auch Thomas Thalau (CDU Travemünde) in die Problematik mit eingebunden worden. Dieser führte dazu aus „Nach der Travemünder Woche muss eine Bilanz gezogen werden – positiv wie auch negativ!“ Ferner spricht er sich für eine ehrliche Diskussion aus, negativ Beispiele unter den Teppich zu kehren, darf es nicht geben. Man muss sehen wie diese Maßnahme in der Praxis funktioniert und angenommen wird!“

Diese Meinung teilen auch andere, es gibt Stimmen von Travemünder Persönlichkeiten die genau das unterstützen. Man sollte die Travemünder Woche 2017 erleben und danach eine konstruktive Kritik anbringen für die Dinge, die nach der neuen Konzeption durchgeführt wurden, jedoch für den Ort Travemünde, dessen Flair und den Ruf den das Seebad besitzt ,obsolet sind.

Teilweise heftig die Kritik der Menschen, aber auch ein ungewohntes Aufkommen an Telefonaten und Gesprächen mit Bürgern, die sich um den Ort und den Ruf des Stadtteiles große Sorgen machen.

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