Ostern in Travemünde – Nicht lesen „Kritik“

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Ostermünde - Hase mit Glückskäfer
Den "Glückskäfer" wünsche ich mir für Travemünde in Sachen Pulsschlag und ein paar kleine Akzente bei Veranstaltungen.

Ostern in Travemünde – Nicht lesen „Kritik“

Ostermünde 2017 eine Pressekonferenz, etwas Gold was glänzt und ein eingelöstes Versprechen

Travemünde – Wind NO 1, Temperatur 14° ein herrlicher Sonnenvormittag, die LN war da, Travemünde Aktuell auch, Travemünde und die Möwenpost. Als Verteter des Stadtgeschehens war ich dort, Carsten Bornhöft , schon immer Travemünder und Stadtbekannter Querulant wenn es um den Ort geht, den ich in Herz geschlossen habe, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich sehr alt werden möchte.

Generation 1964, schon mal schlecht, denn es gibt hier nicht so viel was einen Pulsschlag auslösen könnte der mich aus der Lethargie des Travemünder Alltages herausholen könnte.

OsterGREEN

Gleich vorweg, Ostermünde wird wie im letzten Jahr und im Jahr davor und davor, die Wiederholung einer Wiederholung von der Wiederholung vom… .Alles schön nur die Eiermaler ändern sich geringfügig. Die Beetle Sunshine Tour wird erstmalig mit einem Extra-Ei dabei sein, soviel ist schon hörbar. Ansonsten ist es eine Farce, Erbsensuppe, wie jedes Jahr.

Das eingelöste Versprechen

Im November und in der Zeit davor in den sozialen Netzwerken, als Leserbrief verfasst oder in Gesprächen mit Travemündern und Gästen habe ich versprochen „auf die Kacke“ zu hauen wie der Gast Markus P. (42) aus Peine es verlangte, Er war mit seiner Familie im letzten Jahr hier anwesend war und hatte das ganze Spektakel als „Trauerspiel“ abgetan. Doch es ist nicht nur eine Stimme, doch wer es nicht lesen möchte, da er oder sie möglicherweise immer noch der Gehirnwäsche unterliegt kann ja an diese Stelle ausschalten, ein Bier trinken gehen oder sich weiterhin dazu veranlasst sehen, die Ohren, den Kopf und die Gedanken abzuschalten.

Ich versprach zu fragen, warum immer das gleiche Programm , warum immer Joe Green, und warum immer weisse Buden mit der Entscheidung entweder für Poffertjes oder Bratwurst. Warum einen gediegenen Wein im Plastik Glas oder ein teures Bier und mehr nicht. Warum wird in einer Pressekonferenz eigentlich immer nur das Schöne so schön gemacht, obgleich Wahrheiten anders aussehen. Die Situation stellt sich hier doch glasklar dar. Wo nix los ist , will auch keiner hin, damit verbunden wird weniger verdient und „Wo kein Licht, da sind auch keine Motten“.

Es folgte die Platitüde das Ostermünde ja immer neue Gäste anzieht, doch schaue ich in der Vergangenheit, dann sehe ich die Beweihräucherung das es überwiegend Hamburger sind, die das Ostseebad als Nummer 1(Abendblatt) auserkoren haben, was jetzt nicht bedeutet das ich den Hamburgern einen schlechten Geschmack nachsagen will.

Herrn Gehl (Farce Crew) darauf angesprochen, verneinte dieser den Bezug der sozialen Netzwerke zur Wahrheit und überwiegend wären es ja nur negative Postings. Da kann ich gegenhalten, es sind die liebevoll gestalteten Fotos, die Liebe zum Seebad, das überaus vorbildliche Verhalten der Admins und User, wenn es darum geht, seinen Ort darzustellen. Ich hielt auch dagegen das das derzeitige Angebot für Ostermünde bei einem großen Teil der Menschen keinen Pulsschlag mehr auslöst. Es fällt für Travemünde auf das einige Anbieter die sozialen Netzwerke nur zu Werbezwecken benutzen aber ansonsten keinen besonderen Grund sehen, auch ausserhalb der Werbung, für das Seebad in Erscheinung zu treten.

Travemünde - Ostermünde
Herz und „Glückskäfer“ für Travemünde. Der Kaffee war gut, ansonsten „No significant Changes“

Auch stellte ich die Frage, warum die LTM mit Herrn Christian Martin Lukas (Geschäftsführer) an diesem System festhält. Erstaunlicherweise wurde dann in einer kleineren Dikussion nach Beendigung der Pressekonferenz ein Funken Hoffnung in Aussicht gestellt. Eine Veränderung des Konzeptes ist durchaus denkbar, doch es muss noch ein bischen Zeit ins Land gehen, bis es so kommen kann. Die Mitarbeiter der LTM, insbesondere die jüngeren, würden solche Angelegenheiten mit Sicherheit gerne erledigen, so Lukas.

In diesem Gespräch schimmerte auch wieder der alte Konflikt der verschiedenen Interessennehmer in Travemünde durch. Herrgott, warum zieht IHR ALLE nicht einmal an einem Strang.

Nun, man kann es sehen wie man will, ich habe mein Versprechen gehalten und selbst wenn ich nun geteert und gefedert durchs Dorf getrieben werden, der billige Jacob bin ich nicht und mein Protest richtet sich auf diesen Umstand aus, denn auch für meinen Ort denke ich das wir sehr viel mehr tun müssen, einen Rückfall in die 50er jahre möchte ich nicht hinnehmen.

So werden wir dieses Jahr im Brüggmanngarten das gleiche Angebot wie im letzten Jahr haben, am Strand beim Osterfeuer werden wir wieder Joe Gree spielen sehen und hören und die Eierparade wird mit RumBumBum und Tschingderassa von der Get Happy Brass Band vom Ostpreussenkai in den Brügmmangarten ziehen. Dies ist für die Kinder allerdings immer eine besondere Angelegenheit.

Im Terminal am Ostpreussenkai ist die meerArt 14.-17. April, Gemälde und Fotos, eine Vernissage mit 10 Künstlern und etwa 300 Exponaten.

Jetzt habe ich mir Luft gemacht, ein Versprechen gehalten und nun freue ich mich auf sonniges Wetter, denn das soll laut Prognosen „bombastisch“ werden.

Carsten Bornhöft

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3 KOMMENTARE

  1. Als „Stadtgeschen-Besserwisser“ und notorischer Oberquerulant gibt sich der Autor seiner durchschaubaren Passion hin: der Kundenaqusition und seiner unverzichtbaren Rettung Travemündes vor dem Untergang durch ruhesuchende Senioren.Ob überhaupt journalistisches „know-how“ je erlernt wurde ist aus fachausgebildeter Sicht zweifelhaft -mangelt es doch beachtlich u.a.an Rechtschreibkenntnissen.
    Es ist zweifelhaft,ob dieser Beitrag veröffentlicht wird . Er könnte aber sonst an anderer Stelle erscheinen!

    • Von Brunnenvergifter über anderen wirklich schönen Randbemerkungen durfte ich mir bereits sehr viel Dünnschiss anhören. Warum sollte ich solche Kommentare nicht veröffentlichen? „Fachausgebildet“ am Punkt Rechtschreibung einen mangelnden Status festzumachen entbehrt nun wirklich jeglicher Grundlage einer Diskussion um die Vergreisung in „Old Man Harbour“. Ja, ich kämpfe darum das wir hier zu fairen Bedingungen leben und arbeiten können und nicht nur einigen wenigen das Feld überlassen, die den Ort unter sich aufteilen. Ich sehe die dicken Benzen die am Wochenende bei Aldi vollgeladen werden und dann für 10 Tage oder mehr in der Maritim Tiefgarage verschwinden. Endloses Flanieren, mehr geht hier nicht, die Travemünder Woche ist einigen Damen und Herren zu laut, doch war diese schon weit vor Euch da. Es gibt hier Menschen aller Altersklasssen nicht nur die Ruherentner, das solltet ihr wissen. Wenn Sie die Spaltung der Gesellschaft wünschen, bitteschön können Sie haben, Sie müssen sich aber auch im Klaren sein dass Sie möglicherweise damit so ziemlich alleine da stehen könnten. Was die LTM uns jedes Jahr vorsetzt ist „Langeweile“ pur, an den Zahlen sehen wir die Endresultate. In 10 Jahren haben wir dann wieder die Zustände der 50 er Jahre , daraus darf man dann auch gerne die Frage ableiten, wollt ihr das wirklich ? Ein guter Tipp, und dabei helfe ich gerne, machen Sie doch einfach ein schönes Rentnermagazin auf, denn beim Stadtgeschehen müssen Sie nicht lesen, es gibt einen „AUS“ Knopf, damit habe ich dann auch das Thema Kundenaquisitation beantwortet und dabei können Sie dann feststellen wieviel Arbeit das tatsächlich ist. Auch gerne genommen wird Ihre Drohung das Ihr Beitrag sonstwo veröffentlicht wird, regen Sie doch damit vielleicht eine schöne Diskussion an – nur zu, da bin ich gerne dabei. Unabhängig davon darf ich Ihnen auch mitteilen dass hier noch vernünftig gearbeitet wird und ich bissfest bin und einen sehr langen Atem habe, hier aufgewachsen bin und immer noch finde das Travemünde „Mein Platz“ ist. Dafür werde ich jedes Wort erheben und so lange nerven bis hier wieder „Vernunft“ eingekehrt ist.
      Das nächste mal bitte mit Klarnamen denn das wäre ein Grund, den Kommentar abzulehnen. Insbesondere die Assoziation von s.Scrofa zu Sus scrofa lat. „Wildschwein“ hat schon Gewicht, vielleicht ja mal darüber nachdenken welches Synonym oder welchen Namen man sich gibt, wenn man online auftreten muß.
      Freundlichst
      Ihr Carsten Bornhöft

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