Travepromenade – Mitmachen beim Workshop

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Travemünde - Workshop Travepromenade
Travemünde - Ne Curry Pommes Majo bei Fisch Paul bezahlbar - Der Ausblick auf die Passat und die Trave "unbezahlbar".

Travepromenade – Mitmachen beim Workshop

Informieren und Ideen einbringen

Travemünde – Der Leiter der Kurbetriebe, Uwe Kirchoff lädt ein zum öffentlichen Teil des Workshops für die Travepromenade. Am Donnerstag den 6.April um 18:00 Uhr im Gesellschaftshaus Torstrasse kann die Öffentlichkeit teilhaben an der Gestaltung der Promenade von der Lotsenstation bis zur Backskiste.

Das ist außerordentlich wichtig, denn die Informationen können dort direkt aus erster Hand bezogen werden. Auch die aktive Diskussion ist erwünscht und ein guter Vorschlag könnte in die Planungen mit einbezogen werden. Die Veranstaltung ist keine reine Informationsveranstaltung, vielmehr sollen Ideen gesammelt werden, bevor ein abschließendes Konzept vorgelegt werden wird.

Wenn man sich im Ort so umhört, liegt der Tenor darauf den Fisch Paul so zu erhalten wie er ist. Auch die Backskiste sollte da bleiben wo sie ist, so einige Stimmen.

Hier veröffentlichen wir ein paar Anregungen von Travemündern, die wir auf der Travepromenade in der letzten Woche befragt haben: Wo soll der kleine Mann denn hingehen ? Wenn hier umgebaut wird, wird sich das sicher in den Preisen niederschlagen, hier wird es dann auch nicht mehr bezahlbar. Lasst uns Travemündern einen Platz, an dem wir auch die Aussicht, die Schiffe und das Meer sehen können. Es muss auch Orte geben, an denen wir in Ruhe unser Bier trinken können. Wir brauchen mehr Angebote für die Kinder und Jugendliche, die langweilen sich hier zu Tode.

Bei der Frage zu Gosch liegen die Meinungen nicht weit auseinander. Einige meinen das das dem Ort insgesamt gut tun würde und Andere sehen den Luxus McDonalds für Fischgerichte in Travemünde nicht. Das passt nicht und Travemünde kann niemals Sylt werden. Ohnehin hat die Aja und Waterfront Baustelle bei vielen, insbesondere älteren Menschen ein Unbehagen ausgelöst. Travemünde wird zu glatt gemacht und ein St. Tropez für die gehobene Mittelschicht ist hier nicht gewollt. Einen ganz besonders guten Vorschlag erhielten wir von einem Gast, der längst wieder abgereist ist. Der Herr sagte : „Eine Fläche die multifunktional verwendet werden könne, mit einer wandelbaren Bühne, nicht so statisch wie im Brüggmanngarten, für Freilicht Kino Musik und ein Podium für die vielen kreativen Künstler. Er empfahl uns mal nach Paris zu fahren und das Centre Pompidou nur von aussen anzusehen, „dort geht so viel“, fügte er an.

Das Verhalten bei den Menschen, die wir gefragt haben, war deutlich ruhig und sachlich. Das Publikum ist sehr am Thema interessiert. Nur einen Ausreisser hat es gegeben, ein sehr gut gekleideter Herr regte sich fürchterlich über unsere Fragen auf und unterstellte uns Stimmungsmache gegen Gosch, weshalb er sich genötigt sah, den Fotografen anzuspucken.

Für ein offenes und modernes Travemünde und dem Erhalt unserer maritimen Tradition würden wir es begrüßen, wenn die Travemünder sich aktiv an der Veranstaltung beteiligen.

cbo

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