Wenn ein Schiff kommt…

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Mano cornuta - Travemünde gehörnt.
vulgäre Geste, aber auch ein Handzeichen mit diversen Bedeutungen, beispielsweise in der Metal- und Rock-Szene.

Wenn ein Schiff kommt…

…dann können Dinge geschehen mit denen man nicht unbedingt rechnet.

Travemünde – Es ist mausgrau am Himmel, eine Chance auf Regen haben wir diese Tage ohnehin permanent. Der Traditionssegler „Ellen“ nimmt Kurs auf Travemünde, seine Ladung – „Metal für den Priwall“ in Travemünde. Eigner Hans macht das gerne, sein Schiff wird gesehen und es ist ein altes Schiff aber top in Schuss. Er gehört zu den vielen Liebhabern der alten Tradition und hoffnungslos verschrieben in das „Maritime.“

Gegenüber der Vorderreihe an der Aral Bunkerstation versammeln sich bereits die Schauerleute um die Ladung in Empfang zu nehmen. Die Ladung ist bezahlt, obgleich heute im Piraten Eck abgeladen wird. Die Schauerleute, fast alle in schwarzer Kluft mit den Insignien die ein Genre der Rockmusik beschreibt. 

Good Times standen dem Priwall an diesem Nachmittag bevor und Good Times haben wir bekommen. Keinesfalls martialisch, brutal oder laut, feierten die Fans ihre Ladung. Terra Atlantica stand auf der Frachtliste und diese kam bei den Wartenden pünktlich an. Die Fracht wurde in Atlantis beladen und Hans machte sich auf diese lange Reise um diese für Travemünde dringend benötigte Fracht abzuliefern. Das Volk hungert schon eine ganze Weile, hier gibt es nur Shanty Erbsensuppe. Wie schon in den altvorderen Zeiten lassen die Könige ihr Volk darben. 

Kurdirektor Travemünde - inoffiziell
Wußtet ihr eigentlich das Travemünde auf dem Priwall einen inoffiziellen Kurdirektor hat.

Geleitet wurde das Unternehmen vom inoffiziellen Kurdirektor auf dem Priwall, jede Volksgruppe braucht eben ihren Leader. Gesehen haben wir die offizielle Verwaltung von Bad Höllenheim, oder wie sich ein kleiner Bereich des Priwalls nennt. Die baltische Hölle (Baltic Hell) , ein Synonym für all diejenigen die sich mit dem Stand der Dinge in Travemünde nicht unbedingt anfreunden können. Im Interview wurde klar das solche Akzente für Travemünde guten Anklang finden und so hoffen wir, das sich diese Konzepte auch zukünftig fortführen lassen. Bedarf ist genug vorhanden und vielleicht sehen die Könige in Travemünde diesen Umstand einmal ein. „Hey, Leute kommen in die Stadt“, diese werden jedoch als Aussätzige behandelt und zum Teufel gewünscht. 

Die Könige haben die Situation nicht auf dem Plan gehabt, so konnte die Fracht der „Guten Laune“ ohne weitere Behinderungen abgeladen werden.  Da hat einer nachgedacht und wir fordern von den Königen mehr Nachdenken ein. Keine Schergen und Denunzianten haben das Verteilen der Ladung gestört, doch seht selbst, was in Travemünde möglich ist, wenn man nur genug Herz und Seele einsetzt.

 

weitere Fotos folgen in Kürze

-cbo/jä-

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